Wie konfiguriere ich den IP-Filter richtig?

Beim IP-Filter gibt es einen wichtigen Punkt zu beachten:
Da die IP-Adressen, die von der IANA (Internet Assigned Numbers Authority) vergeben werden, erstens recht knapp sind und zweitens recht teuer für die Provider, kann nicht jedem einzelnen Internetuser eine eigene IP vom Zugangsprovider zugewiesen werden. Die IPs werden in der Regel dynamisch verteilt. Somit ist es in den meisten Fällen so, dass ein User bei jeder Einwahl in das Internet eine andere IP zugewiesen bekommt.

Für die Konfiguration des IP-Filters ist dieser Punkt recht wichtig, da es aus diesem Grund keinen Sinn macht, z.B. eine einzige IP vom Provider T-Online zu sperren, da aufgrund der Größe von T-Online der auszuschließende User mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit diese IP nicht mehr so schnell zugewiesen bekommt.

Bleibt dann noch die Frage übrig, warum man dann einen IP-Filter braucht.
Der IP-Filter nützt nur dann etwas, wenn die Einträge eines bestimmten Users immer von einer gleichen, oder in den ersten 3 Bytes identischen IP-Adresse ausgingen. Dies ist dann der Fall, wenn der User über einen Proxy oder über ein Firmen-Netzwerk die Einträge aus tätigt.

Die zu sperrenden IP-Adressen müssen Sie mit einem Komma trennen:
Falsch: 192.168.0.1 192.168.12.1 10.0.12.*
Richtig: 192.168.0.1, 192.168.12.1, 10.0.12.*

Sie können auch Wildcards (*) benutzen, die IP-Sperre 10.0.12.* würde somit alle Adressen von 10.0.12.0 bis 10.0.12.255 sperren.


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